Es ist erfreulich... | Es ist bedauerlich... | |
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... dass der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer in einem ORF-Interview im Herbst 2004 erklärt hat, dass er sich verheiratete Priester vorstellen könne. Auch der Nordtiroler Seelsorgeamtsleiter Florian Huber meinte im Juli 2004 „dass es durchaus ein Gewinn wäre, wenn man sagt, wir verbinden den Zölibat nicht verpflichtend mit dem Priestertum“. Es sei inhaltlich nicht wesentlich für das Priesteramt, dass man unverheiratet sei. Der Dogmatiker und Dekan der Theol. Fakultät von Innsbruck Jozef Niewiadomski pflichtete Bischof Scheuer bei, ebenso wie der Abt von Stams German Erd. Bischof Maximilian Aichern aus Linz betonte Ende November 2004 in der Zeitung „Oberösterreichische Nachrichten“, dass er eine Freistellung des Zölibates für Weltpriester für möglich halte und dass dies der Bibel nicht widersprechen würde. Nicht auszudenken, wenn die Hälfte oder auch nur ein Drittel der ca. 4.500 Bischöfe weltweit öffentlich solche Erklärungen abgeben würden! ... dass auf Veranlassung von Bischof Wilhelm Egger das Bozner Gefängnis innen einen neuen Anstrich erhalten hat. Damit wurde das Leben dort erträglicher. Der verlotterte, aber alles in allem gemütliche Kerker müsse nur erneuert, nicht aber neu gebaut werden, betonte Florian Kronbichler, der gemeinsam mit dem Grünen Riccardo Dello Sbarba Ende Oktober das Gefängnis besucht hat. Man spreche wohl nur von einem Neubau, um im alten Gefängnis nichts zu verbessern. Tageszeitung, 13./14.11.2004 ... dass Südtirols Katholische Jugend (SKJ) Zivilcourage als Jahresschwerpunkt gewählt hat. Mit einem Schweigemarsch am 9. November zum Durchgangslager Kaiserau in Bozen erinnerte sie an die Reichskristallnacht vor 70 Jahren, sowie an den Berliner Mauerfall vor 15 Jahren. Ein Gedenkgottesdienst wird zum 60. Todestag von Josef Mayr-Nusser am 24. Februar in Lichtenstern folgen, ebenso eine Fahrt ins KZ Dachau. Jugendliche sollten ihr Bedauern über die schrecklichen Vorfälle vor rund 60 Jahren zum Ausdruck bringen und zum Nachdenken angeregt werden, sowie heute zu gesellschafts- und kirchenpolitischer Mitarbeit stimuliert werden, betont die SKJ Landesleitung. ... dass kürzlich das zweite Haus für getrennte Eltern, vor allem für Väter, in Bozen seiner Bestimmung übergeben wurde, geführt vom Zentrum für die Hilfe von Getrennten und Geschiedenen. Die Einrichtung, die vom Wohnbauinstitut geschaffen wurde, versucht zu verhindern, dass Männer nach einer Trennung zu Sozialfällen werden, wie Rosa Franzelin betonte. Diese Männerhäuser stellen eine notwendige Ergänzung zu den dringend benötigten, aber noch nicht überall verwirklichten Frauenhäusern dar. |
... dass die 48-köpfige Sinti-Familie Zeni nach wie vor ihren Wohnplatz unter der Autobahn zwischen Pfatten und Auer hat. Seit Jahrzehnten gibt es keine definitive Bleibe für diese Familie. Wie alle anderen seit langem ansässigen Südtirolerinnen und Südtiroler haben auch die Sinti ein Recht auf Unterkunft und Dasein. ... dass der Kölner Kardinal Joachim Meisner gegenüber seinem französischen Amtsbruder Jacques Gaillot erklärt hat, sein Auftritt gemeinsam mit dem Theologen Eugen Drewermann sei im Bistum nicht erwünscht. Bischof Gaillot war 1995 vom Vatikan wegen seines sozialen und politischen Engagements für die Entrechteten als Bischof von Evreux enthoben und mit dem untergegangenen Wüstenbistum Partenia betraut worden. Gaillot antwortete Meisner: „Das Wort Gottes kann nicht in Ketten gelegt werden.“ Die Leserinitiative Publik-Forum zeigte Kardinal Meisner die rote Karte und erklärte, dass dieses Ereignis kein gutes Omen für den im Sommer 2005 in Köln stattfindenden Weltjugendtag sei. Komm mit... Heilig Geist
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