Ende
Oktober fand die Regionalversammlung der deutschsprachigen
Bewegungen des Kirchenvolksbegehrens in Rosenheim statt. Die
Verantwortlichen aus Deutschland, Österreich, Südtirol sowie die
internationale Sprecherin Elfriede Harth aus Paris berieten zwei Tage
lang über den Stand der Reformen in der Kirche und über neue
Initiativen.
"Es hat den Anschein, dass Mäuse einen Elefanten bewegen wollen." So wurde in einem scherzhaften Vergleich die Beziehung zwischen Kirchenvolk und Kirchenleitung charakterisiert, wenn es um Reformen geht. Mit Genugtuung wurde zur Kenntnis genommen, dass in Europa sowie weltweit vielfältige Initiativen für weitreichende Reformen in der Kirche im Gange sind.
Die Regionalversammlung hat beschlossen, gelassen und zielstrebig weiter zu arbeiten, immer wieder Vorschläge zu unterbreiten und ihre Umsetzung zu versuchen. Ins Auge gefasst wurde ein internationales Treffen möglichst vieler Reformgruppen im Jahre 2002 in Madrid, um das Angesicht der neuen Kirche deutlich werden zu lassen.
Das Treffen war Ermutigung und neue Motivation für die dringend nötige Kirchenreform lokal in Südtirol, auf Länderebene und in Rom. Viele Mäuse werden auch den Elefanten bewegen!!