Ich möchte mich ganz herzlich für die Zusendung der Zeitschrift "Impulse von unten" bedanken. Es ist für mich erfreulich, daß es Mitchristen gibt, die sich nicht entmutigen lassen, für eine überfällige Erneuerung unserer Kirche einzutreten. Ich frage mich nur, wie lange wir noch von unserer Kirche sprechen können. So wie sie sich derzeit präsentiert, sollte sie sich nicht ändern, wird sie, wie es Karl Rahner ausdrückte, zu einem kleinen Haufen schrumpfen. Ich will aber nicht allzu pessimistisch sein und doch auf einen "Staatsstreich" des hl. Geistes hoffen, wie es unlängst der bekannte und von mir geschätzte P. Rotzetter formulierte.
In diesem Sinne und in der Hoffnung auf den "Feuerstoß" durch Gottes Wirken bitte ich Sie nicht zu resignieren und weiterzumachen, damit die "lange Bank" abgehobelt wird, zum Wohle der ganzen Diözese.
Ich meinerseits stehe voll und ganz hinter den Initiativen und werde nicht müde, dafür auch einzustehen.
Robert Deflorian, Meran
Der Hebräerbrief des Neuen Testamentes spricht eine ganz andere Sprache als Herbert Haag in Punkt 4 auf Seite 14 der Zeitschrift. Das hat Haag entweder übersehen, oder er rechnet den Hebräerbrief nicht zu den heiligen Schriften des Neuen Testamentes. Im übrigen ist zu sagen, daß die Ausführungen Haags größtenteils dem entsprechen, was im Protestantismus praktiziert wird.
Dr. Johann Mayr, Brixen
Bitte geben Sie die Impulse von unten an Freunde, Bekannte, Interessierte weiter. Wir sind gerne bereit, die Zeitschrift neuen Leserinnen und Lesern kostenlos zuzusenden.
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Einige Artikel, Kommentare und Leserbriefe erhalten wir immer wieder.
Wir freuen uns über weitere. Das Schreiben ist eine Möglichkeit, seine
Gedanken mit anderen zu teilen und sich Freuden und Sorgen von der Seele
zu "reden". Bitte nützen Sie es.
Unser Aufruf um Spenden (Impulse von unten Februar 99) ist bei vielen offenen Herzen angekommen. Wir konnten das Defizit ausgleichen und etwas dazulegen. So kommen wir eine Weile gesichert voran. Wir verstehen alle Zuwendungen nicht nur finanziell, sondern auch als Ermunterung zum Weitermachen. Für all Eure geistige und materielle Zuwendung danken wir recht herzlich. Wir hoffen weiterhin auf Spenden, da sie nach wie vor benötigt werden (Kontonummer im Impressum).
Für die Initiativgruppe
Albuin Baumgartner, Kassier
Die Redaktion der Impulse gedenkt, für den Herbst das Layout der
Zeitschrift zu überarbeiten. Wir suchen jemand, der uns professionelle
Hilfe dabei leistet. Für jede Hilfe sind wir dankbar. Bitte melden Sie
sich bei Robert Hochgruber,
Telefon 0039-0472-852530.
Kardinal Ottaviani wurde am Beginn des Konzils gefragt, wie alt er sei. "81 Jahre" antwortete er. 1963 wurde er erneut nach seinem Alter befragt. 81 Jahre sei er alt, war die Antwort. Auch 1964 und am Ende des Konzils stellte man ihm erneut die Frage nach seinem Alter. "81 Jahre" betonte er immer wieder. Wie das möglich sei, lautete die erstaunte Nachfrage. "Man soll nicht in so kurzer Zeit zu derselben Frage eine unterschiedliche Antwort geben" stellte Kardinal Ottaviani fest.
Erzählt von Carlos Mesters, Befreiungs-theologe in Brasilien, bei seinem Vortrag "Bibellesen, um das Leben zu verstehen", Brixen 20.5.99.