Der
neue "Herdenbrief" ist ein Buch mit viel Kirchenkritik, aber mit
noch mehr Anregungen zur Kirchenbildung. Er fordert auf Grundlage der
biblischen Botschaft und der Kirchenlehre des 2. Vatikanischen Konzils
Strukturreformen der Kirche.
Das Buch richtet sich gegen ein Kirchenverständnis, das oft als Machtkirche erlebt wird, "Drohbotschaften" vermittelt anstelle der Frohen Botschaft, in dem die Mitverantwortung von Laien wenig erwünscht ist und demokratische Strukturen kaum zu finden sind.
Der neue "Herdenbrief" nennt die Grundsätze und Bausteine einer geschwisterlichen Kirche, beleuchtet Strukturen des Teilnehmens und Teilhabens und ruft zum Gottesdienst auf.
In aller Bruchstückhaftigkeit ist er ein Beitrag des
"Kirchenvolksbegehrens" zum innerkirchlichen Dialog und ein Leitfaden
für die geforderte Kirchenreform.