Gesù
Tre motivi per dire che Gesù era IRLANDESE: Non si è mai sposato Non ha mai avuto lavoro La sua ultima richiesta è stata qualcosa da bere. Tre motivi per dire che Gesù era PORTORICANO: Si chiamava Jesus Aveva costantemente guai con la legge Sua madre non era sicura di chi fosse suo padre Tre motivi per dire che Gesù era GRECO: Parlava gesticolando Bevevo vino ad ogni pasto Lavorava nel settore delle costruzioni. Tre motivi per dire che Gesù era NERO: Chiamava tutti “fratello” Non aveva un indirizzo fisso Nessuno lo voleva assumere Tre motivi per dire che Gesù era CALIFORNIANO: Non si tagliava mai i capelli Era sempre scalzo Ha inventato una nuova religione. E finalmente la prova che Gesù era ITALIANO: È andato a lavorare nell’impresa di suo padre Ha vissuto in casa fino a 33 Era convinto che sua madre fosse vergine Sua madre era convinta che lui fosse Dio.
Pfarrer Anton Mittelberger anlässlich seines Abschiedes von der Pfarrei Villanders
Tageszeitung: Mit 73 Jahren sind Sie in Ihren wohlverdienten Ruhestand getreten. Jetzt wohnen Sie in Bozen. Haben Sie „Heimweh“?
Anton Mittelberger: Nein. Ich habe ganz bewusst um die Versetzung in den Ruhestand angesucht. Obwohl der Gemeinderat und der Pfarrgemeinderat gerne gehabt hätten, dass ich noch geblieben wäre. Aber ich habe gesagt, dass ich es nicht mehr schaffe und nicht mehr imstande bin, das zu leisten, was ich leisten soll. Deshalb bin ich in den Ruhestand getreten. Man muss auch den Mut haben zu gehen, wenn man noch kann. Wenn man es nicht mehr kann, wird man für eine Pfarrei zur Last.
Tageszeitung: Ist Ihnen nicht langweilig?
Anton Mittelberger: Nein. Im Gegenteil. Ich habe noch keinen Tag bereut, in dem ich in Ruhestand bin.
Tageszeitung, 18./19.10.2003
Theologische Einschränkungen und aktueller Kirchenstand
„Impulse“, „Kirche In“, „Confronti“, „II Margine“(von den theologischen Fachzeitschriften sei hier abgesehen) usw. enthalten immer wieder eine ziemlich genaue Beschreibung des Kirchenstandes. Nicht zu unterschätzen, in diesem Zusammenhang, ist die „Verbannung“ (die nicht klipp und klar, wohl aber „schleichend“ vor sich geht) jeder besseren Wiederaufnahme der historisch-kritischen Methode (Bultmann, Hanack, Lindemann, Konzelmann, z. T. Cullmann) - zu Gunsten einer allzu bequemen „Lectio Divina“ - sowie allgemein einer Auseinandersetzung mit jenen Kulturströmungen, die das Christentum beeinflusst und geprägt haben. Dazu gehört natürlich die Gnosis, die keineswegs als „Erkenntnis“ im rationalistischen Sinne, wohl im Gegenteil im Sinne der mystischen Erkenntnis, jener „Erleuchtung“, welche niemals einer irrationalen Pseudoextase entspricht. Falsche „Charismen“ werden von der hierarchischen Kirche der Rückkehr zur Vergangenheit, die einer „reaktionären“ Haltung entspricht, dem Verrat am 2. Vatikanischen Konzil, fast „verschenkt“ eine kritische Wiederaufnahme der Gnosis wird dagegen ganz einfach mit dem neuen Rationalismus identifiziert, als ob man Freimaurer wäre oder so was Ähnliches (Freimaurer haben sich in früheren Zeiten wohl aber auch heute der Gnosis bedient, sind aber keineswegs „Gnostiker“ oder Fortsetzer der Gnosis!). Eine „gesunde“ Gnosis (das Adjektiv missfällt mir zwar, aber immerhin kann es praktisch brauchbar sein, faut de mieux...) findet man aber bei Teilhard de Chardin, bei Loisy, bei Ernesto Cardenal, bei vielen Theologen (Drewermann nicht ausgeschlossen), die oft nicht alles ausdrücken dürfen; ansonsten werden einfach ihre Werke verbannt / verboten usw. Meine Wenigkeit hat es vor Jahren auch erfahren, indem ich als –„Atheist“ angeschrieen wurde. Das Thema wäre zu vertiefen, doch möchte ich hier eben nur Impulse liefern, die ich bei anderen Gelegenheiten gerne weiterführen möchte. Ganz kurz nur: Gnosis ist nicht Ketzerei (wie es „orthodoxe Lehre“ haben möchte), sondern innerer Weg zur Selbstvertiefung und zur Überwindung des „Fleisches“, der reinen Leiblichkeit („Soma“). Man überdenke nur ganz kurz, was das auch in sozialer Hinsicht bedeutet.
Eugen Galasso, Bozen, Klinischer Pädagoge, Mag. der Religionswissenschaften