Für mehr Freiheit in der Kirche
Eine repräsentative Umfrage unter Schweizer Katholikinnen und Katholiken
Mehr Freiheit in der Kirche! Das ist die Antwort der Schweizer Katholikinnen und Katholiken auf Fragen, wie ihre Kirche geführt werden soll und auf welche Weise die Gläubigen am Leben der Kirche teilnehmen sollen. Erdrückende Mehrheiten votieren dafür, dass der nächste Papst entschiedene Kurskorrekturen gegenüber der Haltung von Johannes Paul II. vornehmen muss, vor allem bezüglich Zölibat, Rechte der Frauen einschließlich Priesterweihe, Wiederverheiratung Geschiedener, Wahl der Bischöfe und Ökumene. Dies ist das Fazit der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts gfs-Zürich im Auftrag der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche.
Professor Hans Küng, Präsident der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche appelliert aufgrund der Resultate der Umfrage an die Bischöfe: „Wir bitten Sie: Nehmen Sie die Anliegen des Kirchenvolkes ernst. Sonst sind Sie bald Bischöfe ohne Volk. Und reden Sie auch freimütig mit jenen, die die Verantwortung für die Wahl des nächsten Papstes tragen.“
Die Ergebnisse der deutschen und französischen Schweiz sprechen eine deutliche Sprache. Die Herbert-Haag-Stiftung ist sich bewusst, dass Fragen des Glaubens nicht Sache der Demokratie sein können. Die in der Umfrage erhobenen Problemstellungen betreffen jedoch keine Glaubensfragen. Die Ergebnisse zeigen aber, dass unabhängig von Konfessions- und Religionszugehörigkeit die große Mehrheit der gesamten Bevölkerung erwartet, dass der nächste Papst die katholische Kirche mit einem markant anderen Profil führt als der jetzige. Andere Studien z.B. von Prof. Andrew Greely zeigen, dass die Schweiz kein Sonderfall ist. Zu offensichtlich ist der Reformstau, den das Pontifikat von Johannes Paul II. in der katholischen Kirche hinterlässt. Ohne entschiedene Veränderungen wird auf Dauer nicht nur eine deutliche Mehrheit innerhalb der katholischen Kirche dem Papst die Gefolgschaft versagen, er wird als Reprä-sentant der katholischen Kirche auch auf wenig Zustimmung von außen stoßen.
Die Resultate in der Übersicht
Rund 90 Prozent der Katholikinnen und Katholiken (n=404) unterstützen folgende Postulate:
Rund zwei Drittel der Katholikinnen und Katholiken vertreten folgende Forderungen:
Die Umfrage des Forschungsinstituts gfs-Zürich wurde in der ersten Maihälfte 2004 auf der Basis von 1002 Interviews durchgeführt und richtete sich nicht nur an die Katholikinnen und Katholiken, sondern an die gesamte Bevölkerung der deutschen und französischen Schweiz.
II 30% degli italiani va a Messa, e il 17% di essi possiede una 1aurea. A ricordare questi dati e stato mons. Francesco Cacucci, arcivescovo di Bari-Bitonto, nel corso della presentazione del XXIV Congresso Eucaristico Nazionale, in programma a Bari, dal 21 al 29 maggio 2005, sul tema “Senza la domenica non possiamo vivere”. “Non c'è occasione missionaria più grande della Messa domenicale” ha osservato il vescovo.
Il Segno, 11 giugno 2004