Dass die Tätigkeit weitergehen muss, darin waren sich alle einig. Sie sollte evt. noch ausgebaut und verbessert werden. Die Frage war nur, wie dies am besten geschehen kann. In dieser Gesinnung fanden am 13.2. und am 15.4.2000 die Versammlungen der Initiativgruppe in Lichtenstern und in Bozen statt.
Als Vorteile bei der Bildung eines Vereins wurden genannt:
Als Nachteile wurden deutlich gemacht:
Es wurde darauf hingewiesen, dass die Tätigkeit der Initiativgruppe so umfangreich geworden ist, dass sie nicht mehr ausschließlich ehrenamtlich geleistet werden kann. Dies stellt derzeit eine arbeitsmäßige Überforderung des Sprechers dar. Geschäftsführende Tätigkeiten auf Honararbasis zu bezahlen wäre eine notwendige Lösung. Eine minimale Organisation muß nicht Erstarrung der Bewegung bedeuten. Auf jeden Fall wird eine Dezentralisierung der Tätigkeit angestrebt, indem vier Bezirksgruppen gebildet werden. Auch sollte die Arbeit auf viele Personen aufgeteilt werden. Interesse wurde für mehr religiöse Impulse und Feiern angemeldet. Eine Vereinsstruktur könnte helfen, längerfristig und kontinuierlich zu planen.
Nach reichlichem Abwägen der Für und Wider wurde mehrheitlich beschlossen, sich eine minimale organisatorische Struktur zu geben, d.h. einen Verein zu gründen.
Statuten wurden verabschiedet, Wahlen für den Vorstand und den Vorsitz durchgeführt. Zur Mitarbeit im Vorstand waren bereit: Albuin Baumgartner aus Brixen, Andreas Röck aus Gossensaß, Loredana Pezzei aus Bozen, Marianne Bacher Pichler aus Rabland, Marta Hochgruber aus Tschötsch, Paul Ploner aus Brixen und Willi Rotter aus Bozen. Einen herzlichen Dank an jene, die bis jetzt mitgetan haben. Robert Hochgruber wurde zum Vorsitzenden bestimmt. Wer immer noch zusätzlich mitarbeiten könnte, ist herzlich dazu eingeladen. In den Statuten wurde festgehalten, dass die Initiativgruppe sich als Verein innerhalb der Kirche versteht mit dem Ziel Reformvorschläge zu machen und zu unterstützen, sowie die Anliegen des Kirchenvolksbegehrens voranzutreiben. Jährlich wird es eine Mitgliedervollversammlung geben, ordentliche Mitglieder können alle werden, die die Anliegen mittragen wollen. Sie haben Mitspracherecht und können auch wählen und gewählt werden. Fördernde Mitglieder unterstützten die Initiativgruppe vor allem durch finanzielle Beiträge, werden auch zur Vollversammlung eingeladen und haben Mitspracherecht. Ein Vorstand, der alle zwei Jahre zu wählen ist, der bis zu 8 Personen umfassen kann, bildet die Leitung der Initiativgruppe. Ein dreiköpfiger Ausschuss mit der vorsitzenden und der stellvertretenden Person, die auch alle zwei Jahre gewählt werden, sind für die schnellen Entscheidungen zuständig bzw. für die Vertretung nach außen. Die endgültigen Statuen sind auf den Seiten 4 und 5 abgedruckt. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages ist laut Beschluss der Versammlung wurde jeder und jedem je nach Möglichkeit und Unterstützungsbereitschaft freigestellt.
So ersuchen wir vom neuen Vorstand sehr herzlich und dringend all jene, die die bisherige Arbeit geschätzt, mitgetragen, unterstützt haben, entweder Mitglieder zu werden oder einen regelmäßigen finanziellen Förderbeitrag zu leisten. Einzelpersonen, aber auch Organisationen können Mitglieder werden.