Arbeitsgruppe

Bedingungen für Bezugspersonen in Pfarreien ohne Priester

In unserer Diözese sind derzeit ca. ein Viertel der Pfarreien ohne Priester am Ort. Bischof Wilhelm Egger hat bei der Seelsorgetagung am 27.8.1998 betont, daß eine "dringende Frage .. jene nach der Pastoral bei geringer werdender Priesterzahl" sei. Weiters: "Es gibt eine Reihe von Lösungsmöglichkeiten für die anfallenden Probleme, besonders was die Leitung der Pfarreien betrifft". "Ist für eine Pfarrgemeinde ein Pfarrer bestimmt, der nicht in der Pfarrei wohnt, so soll eine Bezugsperson bestimmt werden." Es werden dies in der Regel Menschen sein, die durch ihren (ehrenamtlichen) Einsatz bereits zu Ansprechpartnern geworden sind". Das Mitwirken in der Leitung einer Pfarrgemeinde könne auch in einem Pastoralteam geschehen, bestehend aus dem Priester, dem Vorsitzenden des PGR und VVR, sowie aus anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Seelsorge. "Aus diesem Pastoralteam können Männer und Frauen auch für eine bestimmte, festgelegte Zeit dazu bestellt werden, die Verantwortung für Seelsorgeaufgaben wahrzunehmen. Eine Person aus diesem Kreis kann vom Diözesanbischof beauftragt werden, zusammen mit einem Priester, der nicht Pfarrer ist, die Pfarrei zu leiten" schreibt der Bischof.

Damit wird deutlich, daß einerseits die Notwendigkeit und andererseits die Möglichkeit der Mitarbeit vor allem in Pfarreien ohne Priester am Ort besteht. Die Initiativgruppe hält es für sinnvoll, daß sich eine Arbeitsgruppe mit dieser Thematik auseinandersetzt, Chancen und Grenzen einer Mitarbeit in der Seelsorge absteckt und Bedingungen formuliert, unter denen eine Mitarbeit erstrebenswert ist. Dies könnte eine Hilfe für einzelne sein, wenn sie vor der Entscheidung einer Mitarbeit stehen. Bestehende Beispiele (z.B. in Tabland) sollen berücksichtigt werden. Die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stellen im Bischöflichen Ordinariat erscheint selbstverständlich.

Die Arbeitsgruppe sollte sich aus mehreren Interessierten zusammensetzen. Mitte März ist die erste Zusammenkunft geplant. Interessierte mögen sich bei Robert Hochgruber Telefon 0472 852530 melden.



Frauenherdenbrief

eine Einladung

Claudia Mitscha-Eibel und Veronika Prüller-Jagenteufel schreiben derzeit am Grundtext des Frauenherdenbriefes, der im Frühjahr erscheinen soll. Dazu wird wieder ein Begleitbuch erscheinen, in dem Frauen aus Österreich - und aus Südtirol - zu Wort kommen.

"Wir wünschen uns Beiträge von Frauen, die schildern, wie sie sich in der Kirche fühlen, welche Aufgaben sie für sich und andere sehen, ihre Hoffungen und Ängste. Alle sollen schreiben, denen die Kirche am Herzen (im Magen) liegt." schreibt Martha Heizer, die Koordinatorin, die die Beiträge erhalten soll.

Adresse: Martha Heizer, Feldweg 14, A-6067 Absam, Telefon 0043 5223 41685, E-Mail: martha.heizer@uibk.ac.at.