Was hat sich auf internationaler Ebene getan?
Nach dem erfolgreichen Kirchenvolksbegehren in Österreich und
Deutschland haben in über 20 Ländern auf allen fünf Kontinenten entweder
Kirchenvolksbegehren stattgefunden oder es wurden die Forderungen
vorgebracht und besprochen. Wir arbeiten in der internationalen Bewegung
"Wir sind Kirche" mit, um die Anliegen in der Weltkirche voranzubringen.
Ausdrücklich hinweisen möchten wir auf folgendes:
- Brief an den Bruder Papst gemeinsam mit dem Kirchenvolksbegehren in
Österreich und Deutschland
- Teilnahme an einer Kirchenvolksversammlung in Linz und in Innsbruck
- Übergabe der 2,5 Millionen Unterschriften aus den
Kirchenvolksbegehren der verschiedenen Länder an einen Vertreter von
Papst Johannes Paul II. und Verabschiedung der Römischen Erklärung
(Oktober 1997)
Nun laden wir Sie ein, an der Verwirklichung der Anliegen des
Kirchenvolksbegehrens mitzuwirken. Jede einzelne und jeder einzelne
kann:
- Sich über kirchliche Probleme informieren und weiterbilden.
- In der Pfarrei, sowie in Gremien und Verbänden auf Diözesanebene
mitarbeiten und immer wieder eine kritische Stimme erheben.
- Zu kirchlichen Vorgängen in Form von Gesprächen, Briefen und Leserbriefen
Stellung nehmen.
- Die Laienpredigt in der eigenen Pfarrei fördern.
- Die Aktionen der Initiativgruppe mittragen, z.B. Aktion Lila Stola, Jubiläumsjahr 2000.
- Die Tätigkeit der Initiativgruppe finanziell unterstützen.
- Unsere Zeitschrift "Impulse von unten" bestellen und weitergeben
Nur wenn viele mitmachen...
Es hat gutgetan, anläßlich 3 Jahre Kirchenvolksbegehren am Stand zu
stehen. So sagten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich über
ihre Erfahrungen anläßlich der Aktion 3 Jahre KVB befragt habe.
Ja, es war schön und hat auch mir gut getan. Wie ich verschiedene
frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Unterschriftensammlung
ums Mittun angefragt habe, bekam ich mehrere Male zur Antwort: "Es ist
gut, daß ihr weiterarbeitet. Ich selber fühle mich nicht mehr danach, am
Stand zu stehen. Ich habe mit der Kirche in dieser Form abgeschlossen".
Ich kann das gut verstehen und habe es akzeptiert. Eine Frau fügte
hinzu, die Initiativgruppe würde vielen in der Kirche Hoffnung geben.
Das klingt gut, und ich erlebe, daß uns viele Einzelpersonen und
Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden ermuntern, ja weiterzumachen.
Soweit ich es beurteilen kann, werden wir auch weitermachen. Jedoch ist
mir auch klar geworden, daß die Anliegen ohne eine breite Unterstützung
von Einzelpersonen und katholischen Verbänden nicht entscheidend
voranzubringen sind. Das sollte auch all jene bewußt sein, die einer
Umsetztung dieser Anliegen positiv gegenüberstehen. Die Initiativgruppe
allein genügt nicht mehr. Es ist nötig, daß Einzelpersonen und Verbände
das Risiko eingehen, sich öffentlich hinter verschiedene Forderungen zu
stellen. Abwarten und Aussitzen der Probleme kann wohl nicht die Lösung
sein, wenn wir das langfristige Wohl der Kirche im Auge haben. Niemand,
auch nicht die Initiativgruppe, hat Patentrezepte für die Erneuerung der
Kirche.
Ein Dialog mit allen Kräften in der Kirche wäre wohl am zielführendsten.
Wir bitten um finanzielle Unterstützung!
Ganz herzlichen Dank an alle, die die Tätigkeit der Initiativgruppe
durch eine Spende unterstützt haben. Es waren viele mit großen und
kleinen Spenden.
Am Ende des Jahres 1998 hat sich trotzdem ein Minus von fast 2
Millionen ergeben, bedingt vor allem durch die Impulse von unten und
durch die Aktion "3 Jahre Kirchenvolksbegehren".
So bitten wir erneut um Ihre / Eure finanzielle Mithilfe, um den
Fehlbetragabzudecken und um die Weiterarbeit der Initiativgruppe zu
sichern. Jede Spende ist herzlich willkommen und wird als Zeichen der
Solidarität und des Interesses gewertet.
Wenn Sie einen finanziellen Beitrag leisten können, verwenden Sie
bitte den beiliegenden Überweisungsschein oder zahlen Sie Ihre Spende
auf das Konto der Initiativgruppe bei der Südtiroler Landessparkasse
Brixen M 6045 58220 147600 ein. Vergelt's Gott im voraus!