Es ist erfreulich,

...dass sich so viele Menschen, Institutionen und Bewegungen für den Frieden ausgesprochen haben. Das sind hoffnungsvolle Zeichen, die über die Irakkrise hinausweisen und eine Welt der Versöhnung, der Ächtung des Krieges, der Gerechtigkeit, der Freiheit, des Wohlergehens und der Würde aller Menschen in den verschiedenen Staaten der Welt erahnen lassen. Die Katholische Kirche hat sich mit Papst Johannes Paul II. neben allen anderen christlichen Kirchen besonders engagiert. In Südtirol hat Bischof Wilhelm Egger deutlich Position für den Frieden bezogen. Pfarrer Bruno Carli der Pfarrei Corpus Domini im Europaviertel von Bozen hat am 22. / 23. 3. 03 aus Protest gegen den Krieg zwei Tage die Kirche geschlossen und die Gottesdienste im Freien zelebriert.

...dass die Gemeindeverwaltung von Bozen die Errichtung eines Partnerschaftsregisters, das auch offen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ist, plant. Die entsprechenden Ratskommissionen haben grundsätzlich zugestimmt, so dass es voraussichtlich auch zu einer Mehrheit im Bozner Gemeinderat kommt. In 15 italienischen Gemeinden gibt es bereits dieses Partnerschaftsregister.

...dass die Kaufleute von Siebeneich bis Vilpian keinen Alkohol mehr an Jugendliche unter 16 Jahren verkaufen wollen. Dieses Suchtvorbeugungsprojekt hatte die Gemeinde Terlan gemeinsam mit dem Jugenddienst Mittleres Etschtal angeregt. Dieses eigentlich selbstverständliche Zeichen möge in anderen Südtiroler Gemeinden Schule machen, wurde bei der Vorstellung der entsprechende Plakate betont.

Dolomiten, 13.12.2002