In den letzten Monaten haben wir uns in der Initiativgruppe intensiv über unsere derzeitige Situation und die Zukunft Gedanken gemacht.
Wir haben festgestellt, dass die Anliegen des Kirchenvolksbegehrens nach wie vor aktuell sind. Sie werden von vielen Gläubigen befürwortet, die kirchliche Leitung will kaum darüber reden. Ein kritisches Ferment in der Kirche scheint uns nach wie vor notwendig. Auch wenn sich in der Kirche früher oder später eine Veränderung ergibt, ist es Aufgabe von mündigen Christinnen und Christen, Bewusstseinsbildung zu leisten und konkrete Vorschläge für Erneuerung zu machen. Dies dürfte über das gegenwärtige Pontifikat hinaus notwendig sein. Denn eine gute Erneuerung braucht Zeit.
Deshalb ist die Frage, wie die Initiativgruppe auf einer guten Basis weiterarbeiten kann. Der Vorschlag der derzeitigen Mitglieder der Initiativgruppe ist die Gründung eines Vereines (es braucht eine Struktur), der im jetzigen Sinne weiterarbeitet, gewählte Gremien sowie Mitglieder und regelmäßige Förderer/innen hat. Dadurch könnte gewährleistet sein, dass die Initiativgruppe kontinuierlich weiterarbeiten kann und dass die Arbeit nicht nur ausschließlich ehrenamtlich gemacht werden muss - was zu einer zeitlichen Überforderung von mir geführt hat.
Beim Treffen am 13.2.2000 geht es u.a. darum zu überlegen, ob dieser Weg sinnvoll und notwendig oder ob es Alternativen gibt, gegebenenfalls Statuten zu verabschieden und die verschiedenen Gremien zu wählen. Ein Statutenvorschlag liegt vor. Wer ihn vorher zu sehen wünscht, kann ihn gerne erhalten.
Natürlich geht es beim Treffen auch darum, gemeinsam zu reden, zu feiern, zu beten, zu essen und zu trinken, kurz um uns wieder einmal zu sehen und einander zu bestärken. Ich freue mich darauf.
So lade ich Dich / Sie im Namen der Initiativgruppe ganz herzlich ein.
Robert Hochgruber